Beobachtungsabend Astrophysik Q12

Astrophysik ist nicht nur Theorie - beim Beobachtungsabend im Oktober gab es die Gelegenheit, viele Himmelsobjekte selbst im Teleskop zu beobachten.

Auf dem Sportgelände hatten wir zwei unserer Schulteleskope aufgebaut. In der Abenddämmerung konnten wir eine Planetenparade bewundern: Im Westen ging Jupiter gerade unter, am Süd- und Südwesthorizont standen Mars und Saturn. Auch die Krater des aufgehenden Monds boten einen faszinierenden Anblick.

Während es langsam dunkler wurde, beobachteten wir die Doppelsterne Mizar und Albireo: zwei Sonnen, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Bei Albireo war ein deutlicher Farbunterschied zwischen den beiden Sternen auszumachen. Dann ging es noch tiefer ins All: In über 2000 Lichtjahren Entfernung liegt der Ringnebel M 57. Was im Teleskop wie ein zarter Rauchring aussieht, ist die abgestoßene Gashülle eines sterbenden Sterns. Schließlich sahen wir noch den Kugelsternhaufen M13 im Herkules in rund 25.000 Lichtjahren Entfernung: eine sehr alte Struktur, in der Hundertausende von Sternen im Form einer Kugel angeordnet sind.

Nur unsere letzte Station, die Andromeda-Galaxie im 2,7 Millionen Lichtjahren Entfernung, konnten wir nicht mehr beobachten. Eine Wolkenbank hatte sich genau darüber geschoben. Zeit, wieder zurück auf die Erde zu kommen...

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