Was wir uns anziehen

Im April vor acht Jahren stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein, eine Katastrophe mit mehr als tausend Todesopfern. Dem weltweiten Entsetzen folgten leider wenige Taten und so ist das Thema „Ausbeutung in der Textilindustrie/ Fast Fashion“ in diesem April das Motto zahlreicher Veranstaltungen an Fair Trade Schulen wie dem FAG. 

Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7b, 7c, 7d und 10a, wie auch Mitglieder des Fair Trade Arbeitskreises, brachten ihre Gedanken in Form von Gedichten, Bildern, Fotos und anderer kreativer Mittel zum Ausdruck. Durch die Beschäftigung mit dem Thema wurde klar, dass Kleidung bei uns so extrem billig angeboten werden kann, weil ein anderer den Preis zahlt. Dieser Andere sind die unter schlechten Bedingungen Arbeitenden in der Produktion, aber auch die Umwelt, die unter nicht vorhandenen oder nicht beachteten Umweltgesetzen in den Herstellungsländern leidet.

Ein weiterer Aspekt der Ausstellung ist aber auch unser Konsumverhalten. Auch BesucherInnen der Ausstellung werden angeregt, über ihr eigenes Kaufverhalten und einen sinnvollen Umgang mit ausgeliebten Kleidungsstücken nachzudenken. Bald wird es auch einen kurzen Vortrag geben, in dem Pfarrerin Gisela Voltz von Mission-EineWelt Schülerfragen beantworten wird.

 

 

Andrea Petra Leindecker