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 Gesprächstechniken

 


Um bei der Mediation erfolgreich zu sein, setzen die Mediatoren mehrere Techniken ein. Sie helfen beiden Streitparteien fehlende Kettenmitglieder in der Situation des jeweils aufzudecken und dadurch den Konflikt zu lösen. die folgenden Techniken sind die bekanntesten und am häufigsten genutzten.
 

Die angewandte Fragetechnik ist im Alltag bekannt und oft verwendet. Es werden offene Fragen als sogenannte Türöffner gestellt, auch genannt die W-Fragen, mit Ausnahme des Frageworts Warum. Es führt dazu, dass sich die Person zu einer Rechtfertigung genötigt fühlt und sich daher verschließt.
 

Die Technik des empathischen Spiegels findet ziemlich zu Beginn einer Meditation statt, dabei fassen die Mediatoren das Gesagte zusammen. Die Streitparteien sollen hier eventuelles ergänzen oder verbessern. Es ermöglicht den Mediatoren eine vertrauensvollere Beziehung aufzubauen, aber auch den Konflikt sachlich genau zu erkennen.
 

Sobald die Streitparteien gegenseitig die Sicht und die Aktionen des jeweils anderen verstehen und nachvollziehen können, haben sie das Nadelöhr durchschritten. die Technik ist keine Gesprächstechnik der Mediatoren. Vielmehr können sich die Konfliktparteien insoweit verstehen, dass sie formulieren können, was das Gegenüber gestört hat oder ihn zu einer gewissen Aktion veranlasst hat. Sie zeigen sich offen ihre Gefühle, sodass einer Lösungsfindung nicht mehr viel im Weg steht.