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EPECTO e. V.

eine etwas andere Schulpartnerschaft

 

 

 

 

 


 

1. Selbstverständnis / Austauschprofil

 

„Das Leben ist mehr als Du kennst“, sagte das störende Fremde

Ein Aufsatz zu der Philosophie von EPECTO e. V.

 

(1) Der Unterschied, der uns miteinander verbindet

EPECTO e. V. ist ein kleiner gemeinnütziger, eingetragener Verein. Der Name ist ein Akronym, das sich folgendermaßen zusammensetzt: Exchange Program on Education, Culture and Teaching Objectives. Es handelt sich um ein beidseitiges Austauschprogramm zwischen den Philippinen und Deutschland, bei dem Erziehungsziele, kulturelle Aspekte sowie Fragen, die Unterricht und Lehre betreffen, im Vordergrund stehen. Das inoffizielle Motto lautet: „Erziehung und Bildung durch Unterbrechung des Gewohnten.“ Indem die Teilnehmer mit einer Kultur konfrontiert werden, die grundverschieden von der eigenen ist, werden sie befähigt, Lebenskompetenzen zu entwickeln. Seit knapp zehn Jahren hat sich bei verschiedenen Gelegenheiten und in unterschiedlichen Zeitrahmen gezeigt, dass die Partnerschaft zwischen den beiden Ländern für alle ein Gewinn ist.

Die Philippinen sind ein Entwicklungsland mit einem relativ niedrigen HDI (Human Development Index, deutsch: Index für menschliche Entwicklung). In dem globalen Ranking dieses Wohlstandsindikators der Vereinten Nationen lagen die Philippinen im Jahr 2012 auf Platz 114, wobei die absteigende Tendenz im Vergleich zum Jahr 2011 deutlich sichtbar ist. Erst vor kurzem gab das Land sein 10jähriges Schulsystem auf, das bis dahin nur noch in zwei anderen Ländern zu finden war, die ihrerseits ebenfalls Entwicklungsländer sind. Das derzeitige 12jährige System ist international anerkannt. Auf den Philippinen gibt es nur einige wenige nationale Eliteuniversitäten, denen es leider kaum gelingt, in verschiedenen weltweit anerkannten Ranking Systemen einen Platz unter den 4000 besten Hochschulen zu erlangen. Das frühere herausragende Charakteristikum der Philippinen, in Südostasien ein Haupthandelspartner zu sein, ging in den vergangenen drei Jahrzehnten verloren. Derzeit beruht ein hoher Prozentsatz des Bruttosozialprodukts auf der Leistung von Fabrikarbeitern mit Kurzeitverträgen, die außerhalb des Landes überall auf der Welt für verschiedene ausländische Arbeitgeber tätig sind.

Deutschland hingegen ist ein hochentwickeltes Land, das im selben HDI Ranking Platz 4 einnimmt. Im Vergleich zu den Vorjahren ist ein stetiges Wachstum im sozio-ökonomischen Bereich zu beobachten. Deutsche Universitäten gehören konstant zu den 100 besten der Welt und haben mehr als 70 Nobelpreisträger unterschiedlichster Fachrichtungen hervorgebracht. Das Land ist einer der soziökonomischen Hauptakteure innerhalb Europas und ist ein Bollwerk des Handels und der Industrie geblieben, das entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung seines gesamten Umfelds ausübt. Deutsche bereisen die Welt, nicht in erster Linie weil sie den Lebensunterhalt ihrer Familien oder Verwandten bestreiten müssen, sondern um die Welt kennen zu lernen, Erfahrungen zu sammeln, daraus zu lernen und manchmal auch, um einen Beitrag dazu zu leisten, das sich auf gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Gebiet etwas ändert.

Doch die Unterschiede beschränken sich nicht allein darauf. Die Länder unterscheiden sich auch bezüglich der Art und Weise, wie sie die Welt sehen. Die Philippinen gehören zwar zu den am westlichsten geprägten Ländern in Südostasien – ein Merkmal, das auf die Jahrhunderte andauernde Kolonisierung durch westliche Länder wie Spanien und die Vereinigten Staaten zurückgeht – doch das Land bleibt eine kollektivistische Gesellschaft. Kollektivismus durchdringt quasi sämtliche Bereiche philippinischer Kultur, von der kleinsten Einheit bis zu den globalen Einheiten der Behörden und der Geschäftswelt. Daraus ergibt sich folgerichtig die Wahrnehmung, dass sich ihr Rückgrat nicht aus Individuen zusammensetzt, sondern aus gesellschaftlichen Einheiten, in denen das „Ich“ keine zentrale Rolle spielt und häufig durch ein „Wir“ ersetzt wird.

Im Gegensatz dazu ist das kulturelle Gefüge Deutschlands individualistisch geprägt. Als späte Früchte des Gedankenguts der Aufklärung, wird den Deutschen, sobald sie eine Grundstufe der Bewusstseinsbildung erreicht haben, der Wert vermittelt, für ihr Selbst Sorge zu tragen. Dies ist sowohl ein Recht als auch eine Pflicht, die per Gesetz geschützt ist, und durch verschiedene Institutionen implementiert wird, und zwar sowohl explizit als auch implizit. Daraus resultiert, dass die sozio-ökonomische Entwicklung auf den Schultern zuverlässiger und verantwortungsbewusster Individuen ruht und nicht so sehr auf kollektivistischen, gesellschaftlichen Einheiten, wobei letztere – wenn sie denn existieren - eher als bloße Folge denn als Voraussetzung für erstere gesehen werden.

Dieser ethnologische Unterschied stellt interessante Rahmenbedingungen für ein Austausch-programm dar, dessen Ziel es ist, interkulturelle Kompetenzen zu fördern. Diese können, wenn sie bewusst entwickelt werden, zu Lebenskompetenzen werden, die nicht nur dem Deutschen oder dem Filipino zum Vorteil gereichen, sondern sich allgemein positiv auf die globalisierte Welt auswirken. Beide Kulturen können auf unterschiedlichsten Ebenen viel voneinander lernen und einander viel geben. Schon das allein ist nicht nur eine Einladung zum Engagement, es ist geradezu eine Verpflichtung.

 

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(2) Die Initiative, um zu helfen und miteinander in Kontakt zu treten

Wie dem auch sei, der sozio-ökonomische Unterschied ist auch in der Hinsicht erwähnenswert, als er Initiativen befördert, die entwickelte Länder Entwicklungsländern anbieten können, denn die beiden Begriffe sind nicht nur theoretische Konzepte, sondern auch Indikatoren, die darauf hinweisen, inwieweit und wie erfolgreich ein Land überlebensfähig ist im Hinblick auf menschliche Grundbedürfnisse wie Nahrung, Unterkunft, Gesundheitsfürsorge und allgemeine Sicherheit in einer modernen globalisierten Gesellschaft. Es stimmt, dass man nicht vom Brot allein lebt, aber es ist ebenso richtig, dass man sich wohl kaum mit leerem Magen an irgendwelchen Initiativen beteiligen kann.

Jede einzelne dieser Erwägungen motiviert EPECTO e. V., mehr junge Menschen zum Freiwilligendienst auf die Philippinen zu entsenden, was nicht nur der eigenen Grundidee entspricht, sondern auch im Einklang mit anderen deutschen Institutionen steht, deren Ziel es ist, Menschen für humanitäre oder soziale Belange in die Welt hinaus zu schicken. Der Verein mag zwar klein sei, sowohl bezüglich der Anzahl seiner Mitglieder als auch im Hinblick auf seinen Wirkungsbereich, aber auf den Philippinen nimmt er einen festen Platz ein. Die intensive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen des gesellschaftspolitischen und kirchlichen Lebens hat dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet. Die Vorstandsmitglieder sind deutsche Beamte im höheren Dienst sowie ein Filipino, der seine akademische Ausbildung sowohl an philippinischen Eliteuniversitäten als auch an einer deutschen Hochschule erworben hat.

90% Prozent der EPECTO-Teilnehmer sind Deutsche, die im Verlauf der vergangenen zehn Jahre eine gewisse Zeit auf den Philippinen in unterschiedlicher Funktion verbracht haben. Die verbleibenden 10 % sind Filipinos, die Deutschland besuchen. Der Hauptgrund für dieses Ungleichgewicht ist wirtschaftlicher Natur. Wenn Deutsche zu den Philippinen aufbrechen, sammeln sie Spendengelder für ihre Reisekosten und den Lebensunterhalt. Ihren philippinischen Partnern ist das nicht möglich. Sie kommen in ihrem Alltagsleben mit Mühe über die Runden, so dass eine Reise – wie bereichernd diese auch sein mag – ein zu großes Loch in ihr eigenes Budget und das ihrer Familie reißen würde. Daraus folgt, dass Filipinos nur dann nach Deutschland fahren können, wenn genug Spendengelder für die entstehenden Kosten vorhanden sind. Während dieser Nachteil bestehen bleiben wird, kann man sagen, dass die Philippinen für viele der Deutschen, die am Friedrich-Alexander-Gymnasium mit dem Verein in Berührung kommen, ein interessantes Ziel für ein soziales Auslandspraktikum geworden sind

 

 

(2.1) Internationale Chance für die ländliche Region

Das Neustädter Friedrich-Alexander-Gymnasium ist eine Schule mit einem relativ großen Einzugsgebiet. Es dominiert die Schullandschaft einer Kleinstadt. Mit einer Gesamtzahl von 1000 Schülern handelt es sich um eine relativ große Schule in einer Stadt, die im Vergleich zu deutschen Metropolen relativ klein ist. Der Umfang der Möglichkeiten für internationales Engagement ist allerdings nicht mit dem zu vergleichen, was in den großen Nachbarstädten Nürnberg, Erlangen oder Würzburg geboten wird.

 

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EPECTO e. V. bietet den interessierten Teilnehmern die Gelegenheit, einen kulturellen Austausch zu erleben, sich an einer philippinischen Universität für ein Gastsemester einzuschreiben, oder ein soziales Auslandspraktikum in einem Entwicklungsland abzuleisten. Interessierte können dieses Angebot vor Ort nutzen, für das sie sich andernfalls in den größeren Städten der Umgebung umschauen müssten, was mehr Zeit, Energie und Geld kosten würde. Mittels der Kooperationspartner des Vereins können sie je nach dem gewünschten Zeitrahmen sofort an philippinische Institutionen vermittelt werden. Außerdem bietet der Verein ein Seminar an, in dem interkulturelle Kompetenzen vermittelt werden. Kürzlich wurde dieser Kurs offiziell als Vorbereitungsseminar anerkannt, das jedem Teilnehmer die Möglichkeit eröffnet, ein soziales Auslandspraktikum über weltwärts abzuleisten oder durch EPECTO e.V. oder unabhängig davon.

 

 

(2.2) Lebenskompetenzen in der Praxis lernen

Ein soziales Auslandspraktikum oder Freiwilligenarbeit auf den Philippinen bietet deutschen Teilnehmern eine einzigartige Bildungschance. Die Deutschen gehören zu den 5% der Menschen auf der Welt, die am weitesten gereist sind. Es gilt jedoch zu beachten, dass mit Reisen größtenteils ein touristisches Reisen oder ein Erholungsurlaub gemeint ist. Auch diejenigen, die lange genug im Ausland leben, als Studenten oder aus beruflichen Gründen, reisen oft in ein Land, das auf einer ähnlichen Entwicklungsstufe steht. Weder in dem einen noch in dem anderen Fall ergibt sich die Gelegenheit, in die Schwierigkeiten und Probleme eines Entwicklungslandes einzutauchen und dessen kulturellen Reichtum zu entdecken. So kann man verstehen, dass jemand, der häufig seinen Urlaub im Ausland verbracht hat, leicht dem Irrtum erliegt, er sei bereits welterfahren und kosmopolitisch. Auch beobachtet man bei Touristen aller Art nicht selten eine fröhliche Unbefangenheit am Urlaubsort. Annehmlichkeiten sind ja auch in Entwicklungsländern durch die Tourismusindustrie beinahe selbstverständlich verfügbar. Es verwundert nicht, dass man einen mehrwöchigen Urlaub auf den Philippinen verbringen kann, ohne je Notiz zu nehmen von dem, was sich außerhalb des eigenen Wahrnehmungsbereichs befindet. Fairerweise muss man konstatieren, dass wohl die meisten außer Stande sind, unvorbereitet in angemessener Weise mit Entwicklungsländern umzugehen.

Es versteht sich von selbst, dass ein Eintauchen in das Gefüge eines Entwicklungslandes ein unerlässlicher Bestandteil wahrer Bildung ist, wenn man unter „wahrer Bildung“ den Erwerb von Lebenskompetenzen versteht. Die Welt ist nämlich weder so klein noch so einfach, wie theoretisches Wissen es nahe legt. Der größte Teil der Weltbevölkerung hat keinen Anteil an Annehmlichkeiten, die in hoch entwickelten Ländern eine Selbstverständlichkeit sind. Darum ist Menschen in Entwicklungsländern auch die Weltsicht fremd, die solche Annehmlichkeiten ermöglichen. Arme Bevölkerungsgruppen sehen die Welt in einer Weise, die den Wohlhabenderen weitgehend unbekannt ist oder von ihnen missverstanden wird. In EPECTO wünschen wir, dass die Weltbevölkerungsmehrheit weder ausgeschlossen, noch mit Herablassung behandelt wird. Auch kulturelle Gleichgültigkeit oder einen teilnahmslosen „Museums-besuch“ im Entwicklungsland halten wir für nicht erstrebenswert. Es ist unser Ziel, jungen Menschen eine erweiterte Sicht auf fremde Kulturen zu ermöglichen. Im Idealfall hoffen wir eine reife Geisteshaltung zu fördern. Wir hoffen, dass sich unsere Teilnehmer für globale Chancengleichheit stark machen und eine Offenheit entwickeln und vertiefen, von anderen Kulturen zu lernen.

 

 

(3) Lernen von dem Anderen, lernen von anderer Umgebung

Goethe schrieb einmal: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“ Dem müsste hinzugefügt werden, dass diese Aussage nur dann gültig ist, wenn man es nicht oberflächlich tut. Die traurige Tatsache bleibt bestehen, dass Reisen nie zur Bildung des Reisenden beiträgt, wenn dieser nur an der Oberfläche kratzt, wenn er nur das wahrnimmt, was er wahrnehmen möchte, wenn es ihm nicht gelingt, die Welt mit den Augen des Anderen zu sehen. Wenn dies der Fall wäre, würde Reisen den Reisenden nicht bilden. Wenn man aber woanders lebt und dies lange genug, um den Anderen wahrzunehmen, um Einblick in seine Kultur zu gewinnen und sich neuen Möglichkeiten des Menschseins öffnet, dann bildet Reisen in der Tat. Dann bildet es hervorragend. Dann bildet es für das Leben.

Diese Art der Bildung, die Goethe für die beste hält, kann nur durch die Chance erreicht werden, an einem anderen Ort zu leben und von dem Anderen zu lernen. Es kann nur durch ein Verlassen gewohnter Pfade erreicht werden, also dadurch dass man bereit ist, seine vertraute Umgebung zeitweilig aufzugeben und in eine andere Welt einzutauchen. Das ist nicht leicht, aber dadurch wird der Charakter geformt. Die eigene Perspektive erweitert und vertieft sich. Das ist Erziehung und Bildung des ganzen Menschen, wie sie besser nicht sein kann.

Die grundlegende Motivation von EPECTO zielt darauf ab, solche Bildungsmöglichkeiten zu bieten. Ein Freiwilligeneinsatz auf den Philippinen ist eine einzigartige Möglichkeit, dies zu verwirklichen. Er ist die notwendige Bedingung dafür. Mit der Unterstützung einer renommierten Institution wie weltwärts kann dieses Bemühen gestärkt werden und größere Dimensionen annehmen, so dass mehr Schüler und Studenten in den Genuss dessen kommen, was es heißt, wirklich für das Leben gerüstet zu sein.

 

 

 


 

2. Partnerinstitutionen

 

EPECTO e. V. (Exchange Program on Education, Culture and Teaching Objectives) arbeitet zusammen mit

  • Erzdiözese Caceres und ihren Schulen und Einrichtungen
  • Ateneo den Naga University (AdNU)
  • Ateneo de Manila University (AdMU)
  • University Nueva Caceres (UNC),
  • Naga College Foundation (NCF),
  • University of Santa Isabel (USI),
  • Jumel Learning Centre,
  • Elementary School San Raphael in Tigaon
  • Gawad Kalinga (GK) Freiwilligenarbeit in Aufbau- und Katastrophenhilfe
  • Kolping Naga City, Lebenshilfe
  • Institute for Environmental Conservationand Research (INECAR), Umweltschutz

 

 

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3. Austausch und Teilnahmebedingungen

 

EPECTO e. V. organisiert und betreut folgende Formen des Austausches mit den Philippinen:

 

1. Kurzbesuche

Hierbei handelt es sich um die regelmäßigen etwa dreiwöchigen Besuche auf den Philippinen in und nach den Weihnachtsferien und die gleichfalls etwa dreiwöchigen Gegenbesuche in und nach den Osterferien. Diese Besuche sind geprägt durch Unterrichtsbesuche, Präsentationen, Meetings, Organisationstreffen, besondere Veranstaltungen hier und dort.

Teilnehmer sind Schüler und/oder Lehrer, die sich für interkulturelle Arbeit interessieren und bereit sind, sich aktiv einzubringen.

Wenn die Umstände es rechtfertigen, dann sind solche Kurzbesuche auch in den Sommerferien möglich.

 

2. Auslandssemester an Ateneo de Naga University

Längere Auslandsaufenthalte während der Schulzeit sind nur in der 10. Jahrgangsstufe sinnvoll.

Zeitrahmen hier ist ein ganzes Semester (1. November bis 31.März) oder drei Monate (1.Januar bis 31. März).

Mindestvoraussetzungen für diesen Unterricht im Ausland sind:

  • Teilnahme an vorbereitenden Maßnahmen
  • körperliche und seelische Gesundheit
  • hinreichend gute Noten vor allem in den Fächern Englisch (Unterrichtssprache vor Ort) und Mathematik.
  • Empfehlung der Klassenleitung und der Fachlehrkräfte in E und M
  • wenigstens ein weiterer teilnehmender gleichgeschlechtlicher Schüler

 

3. Freiwilligenarbeit im Ausland

Freiwilligenarbeit im Ausland (in oder außerhalb des weltwärts Programms) wird organisiert für junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren. Der Freiwilligendienst dauert mindestens 6, längstens 24 Monate.

Wichtigste Gründe, warum Freiwillige unter EPECTO e. V. ins Ausland gehen sind:

  • um dort zu arbeiten
  • um dort zu lernen.

Mindestvoraussetzungen für den Freiwilligendienst im Ausland sind:

  • verbindliche Teilnahme an allen vorbereitenden Maßnahmen
  • körperliche und seelische Gesundheit
  • Bereitschaft zu arbeiten und zu lernen
  • Bereitschaft, sich in die kulturellen Bedingungen einzuordnen
  • Bereitschaft, dem Organisationspersonal Folge zu leisten
  • hinreichend gute Sprachkenntnisse in Englisch
  • wenigstens ein weiterer teilnehmender gleichgeschlechtlicher Schüler
  • Aufbau eines Spender-Zirkels

 

Der Bundes-Freiwilligendienst unter weltwärts ist staatlich gefördert. EPECTO e. V. ist eine anerkannte Entsendeorganisation (EO) unter diesem Bundes-Freiwilligendienst. Ein Bewerber kann von EPECTO e. V. unter dem weltwärts Programm verschickt werden, wenn er die Bedingungen hierfür erfüllt. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist das Einhalten von Terminen. Das heißt z. B. eine Bewerbung zur Teilnahme an diesem Programm muss mehr als ein Jahr vor Abreise erfolgen.

Freiwilligenarbeit im Ausland unter EPECTO e. V. bedeutet weitestgehend die Arbeit mit Kindern und Kleinkindern in Grundschulen, Vorschulen, Waisenhäusern, Behinderteneinrichtungen usw.. Der Freiwillige ist unter Anleitung als assistant teacher oder in tutorials eingesetzt. Er unterstützt Lern- und Sozialisierungs-Prozesse. Seine Arbeit beinhaltet gegebenenfalls aber auch Tätigkeiten im Sektor Umweltschutz, Katastrophenhilfe, Land- und Forstwirtschaft und ähnlichen Bereichen.

 


 

4. Katastrophenhilfe und Ausbildungshilfe

 

Erklärte Ziele von EPECTO e. V. sind – abgesehen von Austausch – Katastrophenhilfe und Ausbildungshilfe.

 

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Katastrophenhilfe

Die Philippinen sind ein von Taifunen häufig heimgesuchtes Land. Jedes Jahr werden sie von mehreren Wirbelstürmen getroffen, die aber nicht immer, aber doch häufig verheerend sind. Diese gehen auch mit heftigen Regenfällen einher, die zu Erdrutschen und Überflutungen führen können. Ferner haben sie als Teil des „Pazifischen Feuerrings“ oft unter Erdbeben und Vulkanausbrüchen zu leiden.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Filipinos mit regelmäßigen, mehr oder weniger verheerenden Naturkatastrophen und den damit einhergehenden Verlusten an Eigentum und Leben zurechtkommen müssen. Der jüngste Supertaifun Haiyn / Yolanda ist ein erschütterndes Beispiel hierfür.

Das FAG und EPECTO e. V. rufen zu gezielte Spendenaktionen auf, um im Katastrophenfall den Menschen unseres Partnerlandes in ihrer Notlage zu helfen. In der Haiyan / Yolanda Spendenaktion wurden über 26 800 Euro gesammelt und den Opfern zur Verfügung gestellt (Spendenkonto siehe „11. Kontakt“).

 

Ausbildungshilfe

Auf den Philippinen haben längst nicht alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu Bildung. Im Wesentlichen ist der Schulbesuch an die finanziellen Möglichkeiten der Familien gebunden. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, müssen arme Familien ihre Kinder schon in sehr jungen Jahren zur Arbeit schicken. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Grundschulkinder ihren Eltern bei der Arbeit zur Hand gehen, anstatt die Schule zu besuchen. Damit tragen sie zum Unterhalt der Familie bei und verursachen auch nicht zusätzliche Kosten für Schulweg, Schuluniform Lernmittel.

Die Ausbildungshilfe durch EPECTO e. V. zielt darauf ab, Kinder von der Straße in die Schulen (Elementary School und Highschool) zu bringen, so dass möglichst viele Jugendliche wenigstens einen mittleren Schulabschluss erreichen.

Begabte Schüler (gute Noten, zuverlässiger Unterrichtsbesuch) können durch ein EPECTO-Stipendium auch zu einem College-Abschluss (Bachelor) oder einem TESDA-Abschluss (Ausbildungsberuf) kommen.

 

Im Wesentlichen gliedern sich die Kosten der Ausbildungshilfe durch EPECTO e. V. wie folgt:

School

Monthly

In 6 months / 1 semester

In one year

In 4 years

In 6 years

Elementary

4400,00PhP

7,50€

45,00€

90,00€

 

540,00€

High School

4400,00PhP

7,50€

45,00€

90,00€

360,00€

 

College

2*35,00€

65,00€

400,00€

800,00€

   

TESDA

2*25,00€

50,00€

300,00€

600,00€

   

 

FAG-Klassen haben in den vergangenen Jahren Patenschaften für die Ausbildung von Kindern, Schülern und Azubis übernommen. Auf diese Weise konnten schon mehrere Jahrgänge ihre Abschlüsse machen. Derzeit sind unter EPECTO e. V. etwa 25 Schüler an einer Elementary oder Highschool, 15 sind in der Ausbildung (TESDA) und 4 studieren am College.

(Stand Sept. 2014, Spendenkonto siehe „11. Kontakt“)

 

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5. Lernziele

 

EPECTO e. V. ist seit Mai 2014 Mitglied im

Qualitätsverbund fid-Netzwerk internationalQM

c/o Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e. V.

Ripuarenstraße 8

50679 Köln

 

Die Mitgliedschaft in diesem Qualitätsverbund dient der kontinuierlichen Qualitätssicherung und der Ausrichtung an Bundes-Qualitätsstandards des Austauschprogramms. Zu diesen Qualitätsstandards gehören folgende Lernziele und Erwartungen:

 

 

Lernziele/Erwartungen von EPECTO e. V. und seinen ausländischen Partnern:

EPECTO e. V. und seine Partner wollen …

  • Austauscherfahrungen für Freiwillige und für Verantwortliche aus der eigenen Organisation machen.
  • dass ausländische Freiwillige im eigenen Land eine andere Kultur kennen- und verstehen lernen.
  • den eigenen Erfahrungshorizont erweitern.
  • die deutsche/ausländische Partnerorganisation kennen- und verstehen lernen.
  • die Identität der Menschen im eigenen Land stärken.
  • die Partnerschaft aktiv gestalten und weiterentwickeln.
  • Kontakt halten zur Welt (Globalisierungsprozesse gestalten).
  • für ausländische Gäste Verantwortung übernehmen und diese während ihres Besuches gut begleiten.
  • Sorge tragen für die Qualität des Besuches im eigenen Land. Sie erwarten gleiches vom Partner.
  • Qualifizierung und Fortbildung für sich selbst, indem sie aktiv Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote wahrnehmen.
  • Anerkennung für ihr Engagement und ihre Leistung.
  • durch regionale und internationale Vernetzung die Ressourcen der Einzelnen nutzen und voneinander lernen.
  • ihre eigene Organisation weiterentwickeln.
  • auf den Reichtum der eigenen Kultur und die sozialen Probleme aufmerksam machen.
  • dass die deutsche Entsendeorganisation sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzt.

 

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Lernziele und Erwartungen von EPECTO e. V. und seinen Partnern an die Teilnehmer

EPECTO e. V. und seine Partner wollen …

  • dass die Teilnehmer das Leben mit den Menschen vor Ort teilen.
  • an der Kultur und Lebensweise der einzelnen Teilnehmer teilhaben.
  • durch die Teilnehmer andere Gesellschafts- und Wertsysteme kennenlernen und diesen eigene vermitteln.
  • von den Fähigkeiten und Impulsen der Teilnehmer profitieren.
  • über die Teilnehmer neue Kontakte in anderen Ländern erschließen.
  • dass die Teilnehmer die Ziele der Träger mittragen und ihre Aufgaben wahrnehmen.
  • dass die Teilnehmer die Weisungsbefugnis der für sie Verantwortlichen anerkennen.
  • dass der Teilnehmer lernt, sich unter anderen Lebensumständen zu orientieren und sicher zu bewegen.

 

Lernziele/Erwartungen der Teilnehmer an sich selbst/an den Austausch/an den Träger/an die Partner im Ausland

Die Teilnehmer wollen …

  • ihre Persönlichkeit bewusst weiterentwickeln.
  • etwas tun, das Sinn macht.
  • helfen.
  • sich politisch bilden und engagieren.
  • fremde Kulturen und Menschen mit anderen Gewohnheiten kennen lernen.
  • an Selbstsicherheit und Lebenserfahrung gewinnen.
  • die eigenen Grenzen ausloten und neuartige Lebenssituationen bewältigen.
  • den Blick für soziale Ungleichheiten in der Welt schärfen.
  • sich mit Armut und Armutsfragen konfrontieren.
  • eine andere Sprache lernen.
  • sich für ihre Berufskarriere qualifizieren.
  • sich in ihrer Lebensphase neu orientieren.
  • neue Beziehungen und Freundschaften suchen.

 

 


 

6. Kurse in der Oberstufe,
Vorbereitungs- und Rückkehrer-Seminare

 

Kurse in der Oberstufe

Das Friedrich-Alexander-Gymnasium bietet für die Gymnasiale Oberstufe (Q11 und Q12) den Kurs „Interkulturelle Kompetenzen“ als Wahlkurs im Profilbereich an. Dieser Kurs zielt auf die Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt. Inhalte dieses Kurses sind auch Inhalte des verbindlichen Vorbereitungsseminars für den Freiwilligendienst im Ausland:

  1. Was ist interkulturelle Kompetenz?
  2. Kultur und Interkulturalität
  3. Kulturelles, Wissen und Identität
  4. Interkulturelle Kommunikation
  5. Probleme interkultureller Kommunikation und Bewältigungsstrategien

Nach erfolgreichem Besuch dieses Kurses erhalten die Schüler nicht nur vom Friedrich-Alexander-Gymnasium eine Zeugnisnote für dieses Fach, sondern darüber hinaus eine Bescheinigung von EPECTO e. V. über die erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt.

 

Vorbereitungs- und Rückkehrerseminare

Für alle Teilnehmer am Auslandssemester und Freiwilligenarbeit im Ausland werden (7 Tage) Vorbereitungs- und (5 Tage) Rückkehrer-Seminare angeboten. Diese finden überwiegend an Wochenenden statt.

 

 


 

7. Projekte

EPECTO e. V. engagiert sich in folgenden Projekten:

 

  • Austauschprogramme

für Schüler der Mittelstufe, Oberstufe, junge Erwachsene, Lehrpersonal (siehe 5. Austausch und Teilnahmebedingungen)

  • Katastrophenhilfe / Überlebenshilfe

Hilfe für Taifun-, Erdbeben-, Vulkan-, Überschwemmungsopfer durch Geld und Sachspenden (z. B. FAG-Kleidersammlung)

  • Ausbildungsprogramme

Unsere FAG-Schüler engagieren sich für Elementary School, Highschool, College, Berufliche Ausbildung. (siehe 6. Stipendien und Lebenshilfe)

  • Büchereiaufbau

Die FAG-Schulbücherei hat über Jahre hinweg Bücher an unsere Partner in Naga City gespendet. Diese Bücher sind für Studenten dort zugänglich und sind eine große Hilfe in Tutorials durch deutsche (und andere) Besucher sowie einheimische Lehrende.

  • Kulturveranstaltungen (Malerei, bildende Kunst, Tanz, Musik, Poesie, Kulturgeschichte, Kartographie)

Jedes Jahr findet - in Deutschland nach den Osterferien und auf den Philippinen nach Weihnachten - eine interkulturelle deutsch-philippinische Veranstaltung mit Beteiligung der philippinischen/deutschen Gäste statt.

 

 

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EPECTO e. V. Projekte in der Freiwilligenarbeit

  • Nachhilfe und Förderprogramme (alle Fächer)
  • Umweltschutz und Umwelt-Untersuchung (Aufforstung, Forstwirtschaft, Gewässerschutz)
  • Sprachtraining (Deutsch / Englisch)
  • Sport (Fußball, Arnis, Taekwondo)
  • Gesellschaftspolitische Bildung

 

 


 

8. Links zu weiterführenden Quellen

Für die Inhalte der verlinkten Seiten übernehmen wir keine Gewähr.

 

Bundes-Freiwilligendienst

http://www.weltwaerts.de/

 

Partner- und Aufnahmeorganisationen von EPECTO e. V.

http://www.catholic-hierarchy.org/diocese/dccrs.html

http://www.claretianpublications.com/secular-institutes-and-lay-associations/28-ndv-notre-dame-de-vie-institute

http://www.admu.edu.ph/

http://www.adnu.edu.ph/

http://gk1world.com/home

http://inafoundation.org/main/

http://pinoycode.com/School_Listing/PrivateSchoolPhilippines_Detailed.aspx?SchoolID=40-865

http://pinoycode.com/School_Listing/PrivateSchoolPhilippines_Detailed.aspx?SchoolID=40-875

http://ncf.edu.ph/

http://www.usi.edu.ph/

 

Andere Entsendeorganisationen (Postleitzahl 9….)

http://www.jesuit-volunteers.org

http://www.banyan-tree-ev.de

http://www.ayopaya.de

http://www.between-borders.de

http://www.mission-einewelt.de

http://www.christlicher-missionsdienst.de

http://www.bistum-passau.de

http://www.bdkj-bamberg.de

http://www.marianum-bamberg.de

http://www.bdkj-wuerzburg.de

http://www.freundeskreis-oaxaca.de

http://www.fidesco.de

http://www.sobia.de

 

 


 

9. Mitgliedschaft

 

Zitat aus der Vereinssatzung:

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden (gegebenenfalls auch juristische Personen).
  1. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.

[..]

  1. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten. Dieser Betrag wird jährlich erhoben und zwar immer zum 1. März eines Jahres. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Eine Aufnahmegebühr bei der Aufnahme in den Verein wird nicht erhoben.

 

Der EPECTO e. V. Flyer enthält das Beitrittsformular als pdf-Datei zum downloaden. Das ausgefüllte Formular kann an die angegebene Schuladresse geschickt, oder einfach am Schulsekretariat abgegeben werden. [Link zum Flyer]

 

Mindest-Jahresbeitrag

Erwachsene: 25,00 €

Schüler 12,00€

Höhere Spendenbeiträge sind natürlich möglich und sehr erwünscht. Geben Sie auch gerne den Verwendungszweck für Ihre Spende an. (siehe auch 5. Katastrophenhilfe und Ausbildungshilfe) Sie erhalten immer eine Spendenquittung.

Die Mitgliedschaft endet durch eine schriftliche Kündigung.

 

Als Mitglied werden Sie schriftlich oder per Email zur jährlich nach den Osterferien stattfinden Vollversammlung eingeladen. In dieser Veranstaltung werden Ihnen der Jahresbericht und der Kassenbericht vorgelegt. Alle 2 Jahre wählen Sie den Vorstand neu.

Ferner ist zu dieser Veranstaltung auch immer eine philippinische Delegation eingeladen, die uns durch Präsentationen und Ähnliches von ihrem Land und ihrer Kultur berichten. Auch Neustädter, die das Land besucht haben, berichten von ihren Erfahrungen. Es ist ein geselliger, bunter Kulturabend.

 


 

10. Der Verein / Kontakt

 

Der Verein EPECTO e. V.

EPECTO e. V. ist seit 2011 ein beim Amtsgericht Fürth mit der Registernummer VR200615 eingetragener Verein, sowie Träger des durch das Finanzamt Ansbach verliehenen Attributes gemeinnützig:


Seit August 2014 ist EPECTO e. V. eine vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) anerkannte Entsendeorganisation (EO-Nummer 1433). Damit ist EPECTO e. V. „berechtigt, gemäß der „Förderleitlinie zur Umsetzung des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts“ vom 1.1.2014 (FLL) Fördermittel für die Entsendung von Freiwilligen in Deutschland zu beantragen.“

(Zitat aus dem Schreiben von Engagement Global, Service für Entwicklungsinitiativen vom 19.8.2014)

 

Vorstand von EPECTO e. V.:

1. Vorsitzende:

2. Stellvertretende Vorsitzende:

3. Schriftführerin / Kassier:

4. Vorstandsmitglied:

OStDin Christina Spitzenpfeil

OStRin Andrea Borneis

OStRin Karola Klier

Dr. phil. Rey Francis Hernandez

 

Bankverbindung und Spendenkonto:

EPECTO e. V.

Sparkasse Neustadt Aisch,

BIC: BYLADEM1NEA

IBAN: DE35 7625 1020 0221 1042 92

 

Wenn Sie eine Spendenquittung erhalten möchten, dann geben Sie bitte Ihre vollständige Postadresse und den Verwendungszweck an (z.B. Ausbildungshilfe, Austausch, Katastrophenhilfe, etc.).

 

Kontakt:

EPECTO e. V. am Friedrich-Alexander-Gymnasium

Comeniusstraße 4

91413 Neustadt a. d. Aisch

Telefon: 09161 – 886911/16

Telefax: 09161 - 886955

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Bildnachweis:

 

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Karola Klier

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Karola Klier

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Karola Klier

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Dondi Tawatao

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Dondi Tawatao

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Fr. Wilmer Tria, IBFI

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Karola Klier

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Karola Klier

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