In der Woche vom 13.–16. Januar 2026 fand für die 11. Klassen des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Neustadt a. d. Aisch die Wissenschaftswoche statt. Der für den 26. Januar geplante Präsentationstag musste hingegen witterungsbedingt entfallen; stattdessen wurden die Poster im Rahmen des Fachunterrichts im Klassenverband präsentiert.
Im Vorfeld war für jede Klasse ein sogenanntes Rahmenthema festgelegt worden, zu dem die einzelnen Schulfächer fachspezifische Themen formulierten. Das Rahmenthema der 11a war in diesem Jahr „Bewegung“, in der 11b war es „Gesundheit“, in der 11c „Großstadt“ und in der 11d „Helden“.
Auch in diesem Jahr startete die Wissenschaftswoche für alle Schülerinnen und Schüler mit einer gemeinsamen Einführung im Pädagogischen Zentrum. Dort wurden ihnen die Ziele und Aufgaben der Woche vorgestellt: In kleinen Gruppen sollte ein Wissenschaftsposter erarbeitet werden, das anschließend den Mitschülern und Lehrkräften vorgestellt wird.
Zum Auftakt durften wir auch dieses Jahr Prof. Peter Bubmann von der Professur für Praktische Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begrüßen, der in seinem Vortrag anschaulich vermittelte, was wissenschaftliches Arbeiten und Forschen bedeutet. Anhand eigener Veröffentlichungen erläuterte er, wie aus einer anfänglichen Idee schließlich eine wissenschaftliche Publikation entsteht und welche Kriterien eine solche erfüllen muss. Auch auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler ging er ausführlich ein und gewährte spannende Einblicke in seine Tätigkeit als Universitätsprofessor.
In den darauffolgenden Tagen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler – begleitet von ihren Fachlehrkräften – in Kleingruppen ihre jeweiligen Forschungsthemen. Ausgehend von einer selbst gewählten Fragestellung wurden Materialien ausgewertet, gegebenenfalls Experimente durchgeführt, Ergebnisse diskutiert und ein Fazit formuliert. Besonderer Wert wurde auf die sorgfältige Dokumentation der Quellen gelegt – ganz im Sinne des wissenschaftlichen Arbeitens.
Ihre Arbeitsschritte und Ergebnisse hielten die Gruppen in Form eines großformatigen Wissenschaftsposters fest, die – abgesehen von der Präsentation in der eigenen Klasse – auch im Rahmen eines „Gallery-Walks“ am 04. Februar in der Mittagspause bewundert werden konnten. In der Aula bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, die Vielfalt an Themen und Herangehensweisen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zu entdecken und miteinander über die Ergebnisse ins Gespräch zu kommen. Dabei konnte man etwas über „Trendsportarten in der Großstadt“, „Superhero Science“, „Die Kraft der Farben“ oder „Deepfake Sport“ und viele weitere spannende Dinge erfahren.