Christian Friedrich Karl Alexander – Markgraf von Brandenburg-Ansbach-Bayreuth

24.2.1736 Geburt in Ansbach
1737 Tod des älteren Bruders; Alexander wird Erbprinz
1748 – 1750 Studium in Utrecht in den Niederlanden u.a. Kameralismus
1751 – 1753 Kavalierstouren u.a. nach Turin, Rom und Venedig; Infektion mit einer venerischen

Krankheit, Ursache der späteren Kinderlosigkeit

22.11.1754 Vermählung mit Friederike Karoline von Sachsen-Coburg-Saalfeld
1757

Tod des Vaters Markgraf Carl Wilhelm Friedrich, der sog. „Wilde Markgraf“;

Regierungsübernahme durch Alexander

1758 Gründung der Porzellanfabrik in Bruckberg
1763 Erste Reise nach England
1769 Nach dem Tod des letzten Bayreuther Markgrafen Friedrich Christian übernimmt Alexander auf Grund der Erbfolge das Fürstentum Brandenburg-Bayreuth;

Alexander ernennt sich zum Rektor der Erlanger Universität (Friedrich-Alexander-Universität: Friedrich nach dem letzten Bayreuther Markgrafen und Alexander nach sich selbst);

Förderung der alten Lateinschulen in Neustadt a.d. Aisch, Ansbach und Erlangen

1770 Erste Reise nach Paris; Hippolyte Clairon – intelektuell hochgebildete Schauspielerin -kommt nach Ansbach, wo sie bis 1787 bleibt
1772 Aufhebung der Folter; trotz massiven Widerstands Toleranz in Glaubensfragen;

Verleihung seines Namens FRIDERICO ALEXANDRINA an die Lateinschule zu Neustadt

1777 Subsidienvertrag mit England; in dem er zur Sanierung der Staatsschulden seines Vaters 2300 Soldaten seiner Haustruppen in den Krieg zwischen England und seinen nordamerikanischen Kolonien, den späteren Vereinigten Staaten von Nordamerika, entsendet
1775 – 1780 Vielfältige Maßnahmen zur Hebung der Landeswohlfahrt, z.B. Förderung des Klee- und Kartoffelanbaus, Verbesserungen in der Viehzucht, Einführung des Blitzableiters, Anlage von Chausseen usw; sein Onkel Friedrich II. von Preußen nennt seinen Neffen „den besten Fürsten im deutschen Land“

Alexander regiert im Stile des aufgeklärten Absolutismus

10.07.1780 Gründung der „Hofbanco“, später „Bayerische Staatsbank“, heute „Bayerische Vereins-Bank“;

Erste Kontakte zu Lady Elisabeth Craven, seiner späteren Ehefrau

19.5.1791 dauerhafte Abreise aus Ansbach und Heirat von Elisabeth Craven in Lissabon im Oktober desselben Jahres
2.12.1791 Unterzeichnung des Abdankungspatents in Bordeau; ursächlich dürften es die Kinderlosigkeit und die Wirren der Französischen Revolution gewesen sein, vor denen er sein Territorium nicht glaubte schützen zu können; Hardenberg übernimmt die Eingliederung in das Königreich Preußen
18.2.1792 Tod der Ehefrau Markgräfin Friederike Caroline in der Nebenresidenz Unterschwaningen
5.01.1806 Tod auf seinem Landsitz Benham nahe Londons, wo er seine letzten Lebensjahre mit Pferdezucht verbrachte; Begräbnis in der Dorfkirche von Speen

 

 

 

 

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